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Techmonitor

  • Die Retail Payments Strategy der EU-Kommission
    Die EU-Kommission identifiziert Massenzahlungsverkehr als strategisch und veröffentlicht im Sinne der "offenen, strategischen Autonomie" ein Strategiepapier um paneuropäische Lösungen zu fördern und Abhängigkeiten zu globalen Akteuren und Plattformen zu reduzieren.​ Zentral ist dabei die Durchsetzung von SEPA-Echtzeitzahlungen, flankiert mit regulatorischen Maßnahmen um niederschwelligen Marktzugang zu ermöglichen​ und SEPA als internationalen Standard zu etablieren.​ Bei konsequenter Umsetzung hat dies enorme Auswirkungen auf Infrastruktur und Geschäftsbeziehungen von Finanzdienstleistern, Handel und deren Kunden. ​Frühzeitige, smarte Entwicklungen bergen aber auch enorme Chancen.​
  • Technologiemanagement als Kernelement moderner Unternehmensführung
    Finanzprodukte weitgehend digital. Die physische Erfahrung bezog sich bisher auf Produkt- und Informationsmaterialien, Verträge und Anträge – dies wird praktisch vollkommen eliminiert. Es verbleiben persönliche Interaktionen mit Kundenberatern. Physische Präsenz war nur Mittel zum Zweck – Bereitstellung der Kundenschnittstelle. Die Möglichkeiten hierfür haben sich mit 24/7 ortsunabhängiger Verfügbarkeit von Services auf Basis von IT erweitert. Durch moderne IT lassen sich Kundennutzen erhöhen und Wettbewerbsvorteile ausbauen. Dies im Kontext von Regulatorik, Niedrigzinsumfeld, neuen Wettbewerbern erfolgreich zu realisieren, erfordert Verständnis von Potenzialen und Machbarkeiten, von Wollen und Können eines souveränen Umgangs mit Technologie.
  • [Translate to Deutsch:]
    Verlagswesen im Wandel - Technologie als Erfolgsfaktor
    Verlage, gerade jene mit einem klaren Fokus auf Tageszeitungen, sind in den letzten Jahren massiv unter Druck geraten: Bezogen auf das Printgeschäft sinken die Umsätze am Lesermarkt stetig, dazu stagnieren seit wenigen Jahren auch die Absätze im Anzeigengeschäft. Gleichzeitig wird die Technologiebasis zum Problem: Legacy-ERP-Systeme für die Verwaltung und Abrechnung von Abo-Kunden sind nur noch mit hohem Ressourcenaufwand zu betreiben, während sie kaum digitale Geschäftsmodelle ermöglichen. Parallel sind die alten, auf das Print-Geschäft ausgelegten Redaktionssysteme nicht in der Lage, schnell und flexibel den journalistischen Content auf digitalen Kanälen zu publizieren. Durch Covid-19 wird die Situation massiv verschärft und schnell existenzbedrohend. Neue Technologien können zum einen schnell und dauerhaft die Kostenbasis signifikant schrumpfen lassen. Parallel bieten sie dank höherer Modularität die notwendige Flexibilität für ein modernes Publishing auf Online- und Offline-Kanälen. Ferner können neue Geschäftsmodelle verprobt und neue Wege der Monetarisierung des Contents beschritten werden. Zur Nutzung der Potentiale muss schnell, konsequent und mit dem notwendigen IT- und Transformations-Knowhow gehandelt werden.