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The Empire Strikes Back. Banken | Technologien | Plattformen

Key Facts

  • Neue Studie „The Empire Strikes Back“ des Berliner COREinstitutes analysiert Auswirkungen aus technologischen Entwicklungen auf die Finanzindustrie

  • Sinkende Bedeutung Fintechs – zukünftig stärkere Relevanz Technologieunternehmen wie Google, Amazon, Alibaba

  • Finanzinstitute vor Richtungsentscheidung: Infrastruktur-Dienstleister für Technologieunternehmen vs. neue Banking-Modelle der digitalen Plattform-Ökonomie

Report

Der technologisch getriebene Wandel der Finanzindustrie erreicht eine neue Phase. Während Banken in den vergangenen Jahren ein gemeinsames digitales Ökosystem mit Fintechs ausgebildet haben, prägen in jüngster Zeit Technologieunternehmen wie Google, Amazon oder Alibaba neue Strukturen – mit zukünftig immer stärkeren Auswirkungen auch auf die Finanzindustrie.

Finanzinstitute haben den Eintritt der Fintechs in den Markt für Finanzdienstleistungen erfolgreich gemeistert und gemeinsam ein weitreichendes digitales Ökosystem ausgebildet. Mit Blick auf Effizienz, Innovation und Agilität haben Banken im Vergleich zu Fintechs aufgeholt, in puncto Regulatorik verfügen sie über einen Wettbewerbsvorteil. Umgekehrt belegen die deutlich abnehmenden Venture Capital-Engagements in Fintechs – in den USA ein Rückgang um 24% von 2015 auf 2016 – den Trendbruch der bisherigen Entwicklungen.

Doch kein Grund zur Entwarnung für Finanzinstitute: Technologieunternehmen wie Google, Amazon und Alibaba forcieren die nächste Phase des technologischen Wandels. Sie agieren radikal plattformgetrieben und nutzen konsequent die Potenziale aus Daten und Künstlicher Intelligenz. Im Ergebnis herrscht ein weit höherer Grad an Selbständigkeit der Maschinen, wie Nutzer umgekehrt zumindest in Teilen auf ihre Autonomie verzichten und auf vorausgewählte Entscheidungsräume vertrauen.

Vernetzung, Datafizierung und Plattformen als Eckpfeiler der technologischen Entwicklungen

Mit dem Auftreten der global agierenden Technologieunternehmen werden Vernetzung, Daten und Plattformansätze auch im Finanzdienstleistungssektor zu Treibern für die Positionierung im Markt. „Wir befinden uns in einer neuen Phase des Strukturwandels, in der es für Finanzinstitute gilt, nicht nur mitzuhalten, sondern vorauszudenken“, sagt Holger Friedrich, Managing Director von CORE.

Banken stehen damit vor einer Richtungsentscheidung. Entweder dienen sie als Infrastruktur-Dienstleister für Technologieunternehmen, oder sie definieren ihre Rolle angesichts digitaler Ökosysteme grundlegend neu und stoßen damit in ein „banking beyond banking“ vor.

Ambitionierte Vision eines Bankings aus Technologiekompetenz

Für Finanzinstitute erschließen sich dadurch neue Geschäftspotenziale. Dies umfasst sowohl veränderte Wettbewerbsstrukturen (Angebotsplatzierung, Schnittstellen, Datenanalysen) als auch die Möglichkeit neuer Produkte und Services, wie Vertrauens- und Identitätsdienste). Voraussetzung hierfür ist die zukünftige Integration von Technologiekompetenz als wesentliche Säule in die Finanzinstitute.

Im Resultat nimmt die Vision von Banken als Technologieplattformen Konturen an. Finanzinstitute agieren als Garant für die Sicherheit digitaler Güter, Werte und Daten – als neutraler Partner für Menschen und Unternehmen, unabhängig von Staat und Technologieunternehmen.

Das Whitepaper zum Download finden Sie hier: https://core.se/fileadmin/WhitePapers/W1.1_CORE_Whitepaper_The-Empire-Strikes-Back_DE.PDF

Über das COREinstitute

Das COREinstitute ist ein Think Tank zur Erforschung der Systematik technologisch getriebener Transformationen in Industrien mit einem hohen IT-Anteil im Wertschöpfungsprozess. Ausgewählte Resultate unserer interdisziplinären Forschungen stellen wir einer breiteren Öffentlichkeit im Rahmen von übergreifenden Publikationen, Einzelstudien sowie Vorträgen zur Verfügung.

Ansprechpartner:

Dr. Mirko Schiefelbein

CORE SE

COREinstitute

Tel +49 30 263 440 259

Mob +49 172 6396 459

Fax +49 30 263 440 249